Die moderne Verwendung geht vermutlich auf das Neue Testament zurück.
Der römische Stadthalter Pontius Pilatus ließ Jesus demnach auf Drängen der Juden zum Tode verurteilen und wusch danach seine Hände, um sich symbolisch von der Schuld am Tod rein zu waschen (Matthäus 27:24)
Der Brauch wird aber bereits im Alten Testament erwähnt:
"Ich wasche meine Hände in Unschuld und umschreite, HERR, deinen Altar, dir zu danken mit lauter Stimme und zu verkünden alle deine Wunder"
(Psalm 26:6)
Man erleichtert sich also seines "schlechten Gewissens", indem man die Schuld bzw. Verantwortung für das Geschehene von sich weist. Answer from Enzylexikon on gutefrage.net
Sonntagsblatt
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Personen der Bibel: Pontius Pilatus und das Sprichwort "Hände in Unschuld waschen" | Sonntags
April 1, 2023 - Bei den Juden war es Brauch, sich vor versammeltem Gericht die Hände zu waschen, um sich zu reinigen, aber auch, um symbolisch die eigene Unschuld zu demonstrieren. In den Geschichten des Neuen Testaments wäscht der römische Statthalter Pontius ...
Vivat
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Hände in Unschuld waschen | Vivat! Magazin
Mit manchen Dingen will man einfach nichts zu tun haben. Und wenn das die anderen trotzdem nicht glauben, dann sagt man schon mal: »Ich wasche meine Hände in Unschuld.«
Wiktionary
de.wiktionary.org › wiki › die_Hände_in_Unschuld_waschen
die Hände in Unschuld waschen – Wiktionary
Diese Redewendung stammt aus dem Alten Testament → WP. Sie taucht wörtlich in einem Unschuldsbekenntnis und einer Bitte Davids in Psalm 26 auf.
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Seine Hände in Unschuld waschen – Redewendung erklärt | LOGO aktiv
Moderne Exegeten sehen in der Geste des Händewaschens eine entlastende Rechtfertigung des Todes Jesu durch den Stellvertreter der ungerechten Römerherrschaft und eine umso größere Anschuldigung gegen die Juden, die ihren eigenen Messias umgebracht hätten, indem sie Jesus den verhassten römischen Soldaten zur Folterung durch Kreuzigung auslieferten. Für Bibelkritiker ist in dieser Bibelstelle Antisemitismus erkennbar, weil durch die Unschuldsbeteuerung des Pilatus letztlich die Juden des Gottesmordes bezichtigt werden, obwohl Pilatus die alleinige rechtliche Verantwortung für das Todesurteil gegen Jesus hatte.
St-lukas
st-lukas.org › startseite › hände in unschuld waschen
Hände in Unschuld waschen - Pfarre St. Lukas Düren
April 8, 2023 - Und wenn das die anderen trotzdem nicht glauben, dann sagt man schon mal: »Ich wasche meine Hände in Unschuld.« Diese Redewendung geht auf mehrere Stellen in der Bibel zurück: Die bekannteste ist wohl die, wo der römische Statthalter in Jerusalem, Pilatus, entscheiden soll, ob Jesus zum Tod verurteilt wird oder nicht.
Livenet
livenet.ch › themen › wissen › 275619-woher_stammt_seine_haende_in_unschuld_waschen.html
Woher stammt «Seine Hände in Unschuld waschen»? | Livenet - Das christliche Webportal
Bereits im Alten Testament verwendete Goliath-Bezwinger, Songwriter und König David diesen Ausdruck, um zu unterstreichen, dass er unschuldig ist. Die Worte entstammen einer Zeit, wo er harte Angriffe über sich ergehen lassen musste und oft ...
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Die moderne Verwendung geht vermutlich auf das Neue Testament zurück.
Der römische Stadthalter Pontius Pilatus ließ Jesus demnach auf Drängen der Juden zum Tode verurteilen und wusch danach seine Hände, um sich symbolisch von der Schuld am Tod rein zu waschen (Matthäus 27:24)
Der Brauch wird aber bereits im Alten Testament erwähnt:
"Ich wasche meine Hände in Unschuld und umschreite, HERR, deinen Altar, dir zu danken mit lauter Stimme und zu verkünden alle deine Wunder"
(Psalm 26:6)
Man erleichtert sich also seines "schlechten Gewissens", indem man die Schuld bzw. Verantwortung für das Geschehene von sich weist.
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Waschen von Händen, Körper, Kleidung, Auto etc. bedeutet real, dass Schmutz entfernt wird und das Gereinigte hinterher wieder sauber ist.
Irgendwann kamen die Menschen mal auf die Idee, dieses im geistigen Sinne als symbolische Handlung auf Schmutz zu übertragen, der nicht materieller Natur ist, sondern Schuld und Sünde betrifft, um hinterher in dieser Hinsicht wieder sauber zu sein.
Erstmals schriftlich erwähnt wird eine solche symbolische Reinigungshandlung in 5. Mose 21:"Dann sollen herzutreten die Priester, die Kinder Levi, denn der HERR, dein Gott, hat sie erwählt, daß sie ihm dienen und in dem Namen des HERRN segnen; und nach ihrem Munde sollen alle Händel und Schlägereien geschlichtet werden auch alle Ältesten dieser Stadt, welche zunächst bei dem Erschlagenen liegt, und sie sollen ihre Hände waschen über der jungen Kuh, der bei dem Bache das Genick gebrochen worden ist, und sollen anheben und sagen: Unsre Hände haben dieses Blut nicht vergossen, auch haben es unsre Augen nicht gesehen."
Ähnliche Reingungsrituale gab es mehr oder weniger in vielen Kulturen, zwei weitere werden in der Bibel ebenfalls erwähnt. Bei den Römern konnte man sich z.B. auch vor Gericht die Hände rituell waschen, um damit darzustellen, dass man sich unschuldig fühle. Bei den Christen dient die Taufe als rituellle Waschung dazu, den Täufling von der Erbsünde reinzuwaschen. Auch bei den Moslems gibt es rituelle Waschungen vor dem Besuch einer Moschee.
Auch heutzutage kommt das noch im Sprachgebrauch vor. So könnte z.B. im Zeitungsbericht über einen Gerichtsprozess durchaus stehen: "Durch den Freispruch wurde der Angeklagte vom Vorwurf des Verbrechens reingewaschen."
Evangelischer Rundfunk
rundfunk.evangelisch.de › kirche-im-radio › morgenandacht › die-haende-unschuld-waschen-ist-keine-option-7758
Die Hände in Unschuld waschen ist keine Option | rundfunk.evangelisch.de
Wörtlich heißt es dann im Matthäusevangelium: „Als aber Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern das Getümmel immer größer wurde, nahm er Wasser und wusch sich die Hände vor dem Volk und sagte: Ich bin unschuldig an seinem Blut, seht ihr zu!“[ii] Da ist einer überfordert und will seine Ruhe haben. Auf eine Hinrichtung mehr oder weniger kommt es schließlich nicht an. Es ist das alte Spiel: Mir ist das alles zu kompliziert; außerdem habe ich noch was anderes zu tun. Und: Wie man‘s macht, ist’s verkehrt. Also, seht ihr zu, ich wasche meine Hände in Unschuld.
Navigator-Allgemeinwissen
navigator-allgemeinwissen.de › woerter-begriffe-redensarten › aus-der-religion › haende-in-unschuld-waschen.html
Hände in Unschuld waschen
Denn, kurz bevor er den Befehl ... seine Hände vor den Augen des diesem barbarischen Akt beiwohnenden Volkes und sprach: "Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten; sehet ihr zu". Eine sehr fadenscheinige Entschuldigung für sein Handeln. ... Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten). ... I.N.R.I. – was bedeutet ...
Kathweb
kathweb.de
Hände in Unschuld waschen | kathweb.de
Mit manchen Dingen will man einfach nichts zu tun haben. Und wenn das die anderen trotzdem nicht glauben, dann sagt man schon mal: "Ich wasche meine Hände in Unschuld."
Wortbedeutung
wortbedeutung.info › die_Hände_in_Unschuld_waschen
die Hände in Unschuld waschen: Redewendung - Wörterbuch Wortbedeutung.info
Unschuld: …verloren. 4) Meine neue Freundin ist die Unschuld in Person. Redewendungen: 1) die Hände in Unschuld waschen Typische Wortkombinationen: 1) Angeklagter, Unschuld…