Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Messerdelikte in Deutschland
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 weist einen deutlichen Rückgang bei Messerangriffen in Hamburg aus. In der Hansestadt sank die Zahl der Straftaten, bei denen ein Messer eingesetzt wurde, um knapp 35 Prozent auf 261 Fälle. Dieser Rückgang wird unter anderem auf das allgemeine Messerverbot im öffentlichen Nahverkehr zurückgeführt, das die Sicherheit in Bussen und Bahnen erhöht hat.
Im bundesweiten Vergleich fehlen noch vollständige, abschließende Zahlen für 2025, da die vollständige bundesweite Erfassung der Messerdelikte erst ab 2024 einheitlich erfolgt und die endgültige Statistik für 2025 voraussichtlich erst 2026 veröffentlicht wird. Die vorläufigen Daten aus 2024 zeigen jedoch einen Anstieg: Die Polizei erfasste 29.014 Messerstraftaten, was einem hohen Niveau entspricht. Dabei entfielen 54,3 Prozent auf Gewaltkriminalität, 43,3 Prozent auf Bedrohung und 2,4 Prozent auf sonstige Straftaten.
In Hamburg lag die Zahl der Gewaltdelikte insgesamt um rund fünf Prozent unter dem Vorjahr. Die Aufklärungsquote erreichte mit knapp der Hälfte der Fälle das höchste Niveau seit 1997. Die Polizei weist darauf hin, dass die Zahlen im Hinblick auf den Einsatz von Messern und Schusswaffen in öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich zurückgegangen sind – um 12,4 Prozent bei Gewalttaten insgesamt.
Hinweis: Die bundesweite PKS 2025 wird voraussichtlich im Jahr 2026 veröffentlicht. Die vorliegenden Zahlen basieren vor allem auf regionalen Berichten, insbesondere aus Hamburg.